Formas da Terra (1916-1917);
Configuração (1928);
Constelação em Cinco Formas Brancas e Duas Pretas (1932).
Die Ausstellung zeigt 170 exemplarische Werke von Hans Arp, in denen sein spezifischer und spielerischer Umgang mit Formen und die damit verbundene Sinngebung zum Ausdruck kommen. Dazu gehören Skulpturen, Reliefs, Druckstöcke, Arbeiten auf Papier und Lyrik.
Hans Arp war einer der agilsten und aktivsten Künstler der Klassischen Moderne. Berühmt und geehrt als Bildhauer der abstrakten oder besser der konkreten Form, wie er es selbst beschrieb, schuf er ein umfangreiches Werk, das sich keineswegs nur auf die Plastik beschränkte.
Gleich zu Beginn des Dadaismus 1916 in Zürich, zu dessen Mitbegründern er zählt, entwickelt er seinen ureigenen künstlerischen Ausdruck, eine biomorphe Formensprache, deren Hauptmotiv das bewegte Oval ist. Der Nabel als eine mögliche Gestaltung des Ovals wird fortan sein Markenzeichen. In endlosen Varitationen erprobt er sein künstlerisches Vokabular, lässt es sich in Zeichnung, Collage, Relief, Malerei, Stickerei, und auch in der Lyrik bewähren. Das Prinzip der Metamorphose, ein beständiges sich Wandeln der Formen, analog zum Kreislauf von Werden und Vergehen in der Natur, ist sein Ausgangspunkt. Scheu vor Gattungsgrenzen ist ihm fremd, seine Werke entstehen spontan, intuitiv, unbefangen und, nicht zuletzt wegen des Einflusses von Dada, frei von kunsthistorischen Vorgaben. Sein Schaffen hat eine spielerische Note, die den Werken eine angenehme Leichtigkeit verleiht.
